Heute hatten wir den Vormittag frei. Als wir uns 14:00 in der Kirche novo esperanca trafen, konnten wir feststellen, dass wir uns, zum Glück, vom gestrigen Schreck erholt hatten.
Der Nachmittag stand im Zeichen des Kunstprojektes. In einem langen Workshop-Gespräch stiegen wir in das Thema ein. Das Senfkorn, dass, wenn es gesät, das Kleinste unter allen Körnern ist, wird zum Baum des Lebens. So erklärt die Bibel das Reich Gottes in einem Gleichnis.
Dieses Motto haben wir uns schon vor langer Zeit ausgesucht. Heute war der Tag, an dem wir vor der Frage nach Gottes Bedeutung in unserem Leben standen. Das ist nicht leicht zu beantworten.
Der Abend war dann zusammen mit unseren Gastgeberfamilien. Ganz individuell und frei. In Martins Familie gab es zunächst ein leckeres Essen. Pizza mit frischen Früchten und Schokolade. Muito custuso - super lecker! Gegen 23! Uhr waren wir am Geldautomat in einem riesigen Shoppingcenter. Sterncenter mal 5 oder 6, mit Rummelplatz, Karussell und Kino. Sogar eine Buchhandlung gab es. Ich erstand Asterix auf portugiesisch - der erste Schritt zum Sprachkurs.
Wieder zurück lernten die Gastgeber jonglieren. Das ging schon ganz gut - wir über weiter.
Aber die wichtigste Nachricht des Tages: alle sind wieder ok.
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