Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der zwölfte Tag






Ein langer Tag geht zu ende. Heute waren wir in der Kooperative Witmarsum. Das ist eine Menonitengemeinschft, die sich biologische bis ökologische Produktion auferlegt hat. Nach einer Einführung durch einen der Vorsitzenden hatten wir die Gelegenheit, alles, wirklich alles zu besichtigen. Wir waren in der Ölpresse. Hier wird Biodiesel produziert. Wir konnten uns von der Tierhaltung und der Milchwirtschaft eine Bild machen. Besonders ist die Verpflegung hervorzuheben. Da die hier ansässigen Menoniten aus Deutschland kamen, wird hier deutsch gesprochen, gekocht und gebacken.

Einen besonderen Höhepunkt bot sich im Café. Aber, was viel wichtiger als das Essen war, wir konnten sehen und erleben, dass hier Menschen mit einem Ziel und gemeinsamen Inhalt zusammenarbeiten.

Seit mehr als 50 Jahren produzieren und platzieren Bio-Produkte, nach Transfair-Maßstäben in den Märkten von Curitiba. Jetzt wollen sie versuchen das Transfair-Siegel zu bekommen.

Diese Gedanken bitte auch mit dem Hintergrund des gestrigen Blogs lesen. Wir stellen uns der Frage nach Globalisierung. Es wurde sehr deutlich gesagt, dass besonders die Europäer mit ihren Konsumverhalten die Art und Weise der Produktion mitbestimmen!

Wenn wir also global Denken wollen, müssen wir auch global handeln - auch in Kleinmachnow. Das haben wir gelernt.

Den Abend verbrachten in der Mission Barigüi. Wir wurde zu einer Andacht eingeladen. Es war unsere erste Begegnung in der Favela.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich bin shr geeindruckt von dem was Ihr so alles macht und erlebt.
Herzliche Grüße an alle von Karin

Anonym hat gesagt…

Es machte viel Späss!