Sonntag, 2. November 2008

Der zweiundzwanzigste Tag






Der heutige Tag ist der Tag des Abschieds. Abschiede sind immer sehr schwer. Aber dieser Abschied fiel allen, die an der Busstation in Curitiba waren sehr, sehr , sehr schwer.
Wir haben miteinander geweint. Jede Träne war berechtigt, denn zu jeder Träne gehörte zuvor auch ein Lachen.

Innerhalb von drei Wochen, ist aus vielen kleinen Menschengruppen eine große Freundesgruppe geworden.Innerhalb von drei Wochen haben sich Menschen gefunden, die bereit waren, sich ihr Leben durcheinanderbringen zu lassen.
Innerhalb von drei Wochen haben alle Beteiligten Eindrücke gesammelt, die sie für ihr Leben behalten werden.
Innerhalb von drei Wochen sind Beziehungen entstanden, die uns verbinden, beeinflussen und verändern.
Diese letzten drei Wochen gingen unglaublich tief.

Die 24-stündige Reise verlief ohne große Besonderheiten.

Nun wir sind wieder hier - ihr seid wieder dort. Aber, Freundschaft kennt keine Distanzen.

Danke für alles - Muito Obrigado por tudo - sinceros agradecimentos - heartfelt thanks.

Auch in Zukunft wird dieser Blog gepflegt. So wird es auf beiden Seiten verschiedene Nachtreffen geben, Gottesdienste werden gestaltet und Verabredungen getroffen. Darüber ist dann immer etwas zu lesen.
Herzlichen Dank für das bisherige Interesse an diesem Blog - Martin Bindemann

Samstag, 1. November 2008

Der einundzwanzigste Tag




Heute morgen waren wir bei Bosch. Es wurde ein soziales Projekt vorgestellt, welches von Bosch organisiert und oder unterstützt wird.
Ich kann darüber kaum etwas sagen, da ich zu dieser Zeit in der Kirche war. Ich wollte Pfarrer Dietmar treffen. Leider ist das nicht gelungen. Aber unser Kunstprojet hat den Abschluss gefunden.
Auf dem Nachhauseweg kam ich dann nicht umhin, die weihnachtlich geschmückten Fenster zu fotografieren. Ich wollte das so heimlich wie möglich machen.
Ist schon sehr eigenartig, bei 20 C, im T-Shirt, Schnee und Weihnachtsmänner zu sehen.
Am Nachmittag besuchte ich Dona Edit. Ich soll alle sehr, sehr, sehr, ... , herzlich grüßen.
Den Abend verbrachten Alex, Clara und Martin erneut bei Felipe in der Mission. Wir wollten noch einige Familien besuchen. Es ergaben sich diesmal richtige Gespräche. Es dauerte sehr lange. Diese Treffen taten uns sehr gut.

Der späte Abend gehört unseren Gastgebern. Danke, Thank YOU, Muito Obrigado.