Freitag, 31. Oktober 2008

Der zwanzigste Tag






Der Tag heute war wieder voller Überraschungen.

Zunächst besuchten wir Vila Velha. Es ist ein wunderbarer Ort. Sandsteine, von Wind und Wasser gewaschen, zerklüftet und geformt. Viele romantische Blicke verzauberten unsere Augen.
Ein mineralfaltiger See, er wird Goldener See bezeichnet, und tiefe, kraterförmige Höhlen lagen ebenfalls in dem Park.
Am Abend waren wir im Goetheinstitut. Eine Lesung von und mit Bastian Sick, "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod". Als wir nach der Lesung lachend draußen, vor der Tür standen, gesellten sich noch weitere Deutsche zu uns. Auch Brasilianer, die in Deutschland studiert hatten standen dann mit in der Runde. Gemeinsam beschlossen wir noch in eine Bar zu gehen.

Die Runde wurde immer größer und lustiger. So war es naheliegend, den weiteren Abend gemeinsam zu gestalten. Einige gingen dann noch zu einer Tanzveranstaltung. Forro, eine Art brasilianischer Standarttanz, eher Volkstanz. Es scheint, also ob jedes brasilianische Baby Forroschritte mit der Muttermich aufsaugt.

Die Nacht tat uns jedenfalls sehr gut, denn, langsam kriecht die Traurigkeit in uns.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Der neunzehnte Tag





Nach einer sehr langen Rückfahrt waren wir gegen 5:00 morgens wieder zurück in unseren Quartieren.

Alex, Meike und Martin hatten eine sehr kurze Nacht, denn sie waren bereits 10:20 erneut in der Martinus-Schule verabredet.

Die Idee der Schulpartnerschaft hat hier Form angenommen. Die Kinder haben uns schon viele Briefe für die Kleinmachnower Schule mitgegeben. Die Lehrer sind absolut überzeugt, dass diese Partnerschaft zum gegenseitigen Guten führt.
Endlich hatte ich Zeit Silvano zu treffen. Das war ein gutes Wiedersehen. Besonders freute er sich über die Nachricht, dass das Haus von Dona Odette in einem sehr guten und gepflegten Zustand ist.

Anschließend haben wir uns viel Zeit für die Rückschau genommen. Die Zeit in der Favela stand besonders im Mittelpunkt.

Heute wurde das Kunstprojekt beinahe fertig. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten.

Der Tag wurde durch ein regenreiches 2:1 von COXIA (sprich: koscha) gegen eine andere Fußballmannschaft abgerundet.

Wir sind alle sehr müde. Nicht der fehlende Schlaf, die vielen Eindrücke lösen dieses Gefühl aus. Unsere Seelen müssen erst wieder hinterherkommen.

der achtzehnte Tag






Nach einer sehr guten Nacht im Hotel San Juran waren wir auf der argentinischen Seite. Leider hatte Anna-Carolina Probleme mit der Einreise. Deshalb hatten sich einige Brasilianer entschlossen, mit ihr an der Grenze wieder umzukehren.

Es war einfach großartig.

Auch hier wanderten wir die Fälle ab. Ein ordentlicher tropischer Regen hatte dann Punkt 15:00 alles lahm gelegt. Exakt 30 Minuten später war dann alles wieder trocken. Wahnsinn.

Der siebzehnte Tag






Was wir bei den Wasserfällen erleben durften kann ich gar nicht beschreiben.
Es gibt nur eine Bemerkung: wow

Am ersten Tag waren wir auf der brasilianischen Seite. Begonnen haben wir mit der Bootstour, dann der Spaziergang an den Fällen, Natur pur. überall Wasser, eine ungeheure Menge. 1500m³ pro Sekunde bei Mittelwasser. Es herrscht eine ohrenbetäubende Lautstärke. Abseits der Fälle gibt es eine unendliche Farbenpracht. Schmetterlinge, so groß wie ein Handteller. Es zirpen Grillen, die Vögel singen und wir Menschen stehen da und staunen und sind so winzig.

Natürlich durfte der Vogelpark nicht fehlen. Absolut großartig

der sechzehnte Tag




Wie angekündigt, hatte ich in den letzten drei Tagen keine Gelegenheit den Blog zu pflegen. Das will ich jetzt sehr gerne nachholen.
Der sechzehnte Tag war Sonntag. Wir trafen uns in der Kirche. Der Gottesdienst läutete unsere Abschiedswoche ein. Was mir bei den Gottesdienst hier besonders gefällt, ist die Art der Begrüßung. Die Gemeinde wird gebeten sich zu begrüßen. So stehen alle auf, gehen herum, legen sich die Hand auf die Schulter und begrüßen sich mit den Worten: "Gott segne dich". So ergibt sich für eine kurze Zeit ein etwas wuseliges Durcheinander, aber, nach etwa 3 Minuten legt sich dieses. Mich hat es besonders gefreut, Donna Edith wieder zu sehen.
Die Brasilianer wollten gerne, dass wir für sie singen. Dieser Wunsch wurde sehr gerne erfüllt. "So ist Versöhnung" und "Möge die Straße", unterbrochen durch lobende und danke Worte von Martin wurden unsere Gruppe, aber auch Daniel und Felipe als Organisator und Begleiter mit Beifall bedacht.

Nach dem Gottesdienst haben wir die Gemeinde zum Essen eingeladen. Am Vorabend wurde in Soleines Küche eine super Suppe zubereitet.
Am Abend trafen wir erneut mit der JG aus Nova esperanca zusammen. Unser Kunstprojekt sollte zu ende bedacht werden.

Gegen 23:00 kam dann unser Bus. Er bracht uns nach Foz do Iguazu. Eine etwa 10-stündige Fahrt lag vor uns. Die wurde sehr lang, aber es hatte sich gelohnt.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Der fünfzehnte Tag






Der heutige Tag hatte es in sich. Am Morgen waren wir in der Sprachenschule verabredet. Im dritten, bzw. ersten Semester wurden wir erwartet. Nach einer etwas zähen Anfangsphase, ergaben sich schnelle Kontakte. Wir erzählten von Deutschland, die Brasilianer von Brasilien. Beim gemeinsamen Mittagessen, wurde die Stimmung sehr locker und die Trennung fiel uns schwer. Deshalb war dann auch die Verabredung zum Tanz eine logische Folge.

Am Nachmittag waren wir in der Favela Barigüi. Zunächst gab es die Gelegenheit, einige Familien zu besuchen. Denen, die das Projekt und Curitiba schon kennen, werden die Namen bekannt vorkommen. So waren wir bei Sida und Geraldo, bei Yvonette, bei zwei weiteren, deren Namen ich im Moment leider vergessen habe. (Hier ist es gerade 2:15 nachts.) Da merkt ihr schon, dass der Tag sehr anstrengend war. Aber immer der Reihe nach.

Zu meiner sehr großen Freude gab es die Gelegenheit auch Donna Odette und Fabio zu sehen. Wir waren an und in dem Haus, was wir vor fünf Jahren bauten. Es war ein wunderbares Wiedersehen. Mir fehlen die Worte. Das Haus sieht immernoch super-chic aus. Es ist sehr sauber und gepflegt. Alles wurde neu gestrichen.

Odette, Fabio und ich fielen uns sofort in die Arme. Sie haben mich auf Anhieb wiedererkannt.
Als die Beiden dann erzählten, dass sie schon einige Jahre, etwa vier, nicht mehr in der Mission waren, haben wir sofort die Einladung für den heutigen Abend ausgesprochen.

Was soll ich sagen, sie kamen. Es war riesig.

Der Gottesdienst begann wie immer. Aber was sich die Jugendlichen dann ersonnen hatten, war so an unsere Herzen gegangen. Es gibt wenig Worte die das ausdrücken können.

Das Missionshaus war voll, es wurde gesungen, gehüpft, geklatscht und getanzt. Seit einigen Wochen gibt eine kleine Tanzgruppe, sie haben (extra) für uns einen Tanz einstudiert. Dann kam aber die Krönung. Es wurde eine Pantomime aufgeführt. Allen, auch den Brasilianern, standen die Tränen in den Augen.

Die Jugend erzählte von Gewalt, Drogen, Verzweiflung, Einsamkeit, Selbstmordgedanken und davon, den Gedanken an die Zukunft nicht zu verlieren.

Sehr tief beeindruckend und ergreifend, dass sind die Worte, die mir kommen.

Dann wurde noch ein 22. Geburtstag gefeiert. So endete der Abend als Fest. Donna Odette und Fabio sind bis zum Schluss geblieben. Als, quasi doppelte Zugabe, kam nach drei Jahren Abwesenheit Geraldo auch in die Kirche. Er stellte sich neben Sida. Die beiden haben zusammen gebetet. Das war ein schönes Bild. Sida kämpft gegen Depression und Geraldo gegen Alkoholismus. Ich werde diesen Abend nie vergessen können.
Gegen Mitternacht verließen Anika, Meike und ich die Mission. Wir haben noch das Essen für morgen gekocht. Es wird Kartoffelsuppe geben.

Es kann sein, dass in den nächsten zwei Tagen von mir keine Eintragungen kommen. Wir werden zwei Tage Urlaub nehmen und nach Foz do Iguazu fahren. Ich habe keine Ahnung, wie es dort mit Internetzugängen bestellt ist.

Freitag, 24. Oktober 2008

Der vierzehnte Tag





Heute Vormittag war frei. Wir konnten ausschlafen. Das war auch nötig. Sind wir doch voller Eindrücke und manchmal der Sinn- und Reizüberflutung sehr nah.

Der Nachmittag brachte zunächst den wohl friedlichsten Ort in Curitiba. Die Umweltuniversität. Gegründet von . Es ist die erste, vielleicht auch einzige Uni in Südamerika, wo alles rund um Umweltschutz und Umwelttechnologie studiert werden kann. Wunderbar in einem alten Steinbruch gelegen,. strahlt von hier friedliche Natur inmitten einer ansonsten eher rauen und sehr lauten Großstadt.
Es ist ein unglaubliches Gebäude. Alles natürlich, wie Käseecken angeordnete Räume, verleitet es zum träumen.

Im Anschluss waren wir in die Theologische Fakultät geladen. Nach einem kurzen Hausgang gab es ein Gespräch mit Mario. Er ist Studienrat für Historische Theologie. Das Gespräch entwickelte sich unglaublich gut. Über Fragen und Hintergründe der Auffassung des Begriffs Mission, wurde dann noch lange weitergeredet.

Der Abend wurde bei Pizza abgerundet.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Der dreizehnte Tag






Der Tag begann sehr früh. Wir waren um 9:00 in der Verwaltung des Landes Parana verabredet. Für die Wege rechnet man an besten immer etwa eine Stunde. So hatte wir eine sehr kurze Nacht.

Aber, was uns dann erwartete, sprengte alle Erwartungen. Das Angebot lautete: Eine Einführung in die Programme des Landes Parana gegen Armut und für Bildung. Anvisiert war eine Stunde. Nach drei Stunden intensiven Gespräch, einer unglaublichen Menge an Informationen und vielen neuen Gesichtspunkten im Kopf, mussten wir leider abbrechen.

Diese vielen Informationen muss ich erst einmal von meinen Notizen in den PC schreiben, dann werden sie auch veröffentlicht.

Wir hatten es dann etwas eilig. Eine Betriebsführung bei KRAFT stand auf dem Plan. Kraft in Curitiba, dass heißt Produktion zu 95% für ganz Brasilien, 5% gehen in die Nachbarländer. Kraft bedeutet, 5000 Mitarbeiter in Curitiba. Es bedeutet auch, dass alle Mitarbeiter Arbeitsverträge haben, in der Gewerkschaft organisiert werden (Bedingung von Kraft), Rente und Krankengeld.

Hier werden 50 tsd Tonnen Getränkepulver im Jahr produziert. 316800 Schokoladenkartons mit je 400 Gramm Inhalt verlassen täglich das Werk.

Ende Oktober läuft die Ostereier-Produktion bereits auf Hochtouren.

Das sage ich deshalb so ausführlich, weil unter den Eindrücken der Kooperative Witmarsum, dem immernoch andauernden Kampf gegen Armut, Landwanderung und Analphabetismus unsere Relationen und Lebenseinstellungen auf dem Prüfstand gestellt werden müssen.

So entstanden dann auch sehr schnell viele Gespräche in unserer Gruppe.

Dank an alle, die diesen Tag ermöglicht haben. So sind heute Rodrigo (Land Parana), dann Fernhando (Kraft), aber natürlich den Organisatoren Soleine, Felipe und Daniel zu nennen.

Der Abschluss des Tages wurde mit einem Geburtstagslied in drei Sprachen eingeläutet. (Das ist dann der positive Aspekt von Globalisierung).

Herzlichen Glückwunsch Egon!!!

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der zwölfte Tag






Ein langer Tag geht zu ende. Heute waren wir in der Kooperative Witmarsum. Das ist eine Menonitengemeinschft, die sich biologische bis ökologische Produktion auferlegt hat. Nach einer Einführung durch einen der Vorsitzenden hatten wir die Gelegenheit, alles, wirklich alles zu besichtigen. Wir waren in der Ölpresse. Hier wird Biodiesel produziert. Wir konnten uns von der Tierhaltung und der Milchwirtschaft eine Bild machen. Besonders ist die Verpflegung hervorzuheben. Da die hier ansässigen Menoniten aus Deutschland kamen, wird hier deutsch gesprochen, gekocht und gebacken.

Einen besonderen Höhepunkt bot sich im Café. Aber, was viel wichtiger als das Essen war, wir konnten sehen und erleben, dass hier Menschen mit einem Ziel und gemeinsamen Inhalt zusammenarbeiten.

Seit mehr als 50 Jahren produzieren und platzieren Bio-Produkte, nach Transfair-Maßstäben in den Märkten von Curitiba. Jetzt wollen sie versuchen das Transfair-Siegel zu bekommen.

Diese Gedanken bitte auch mit dem Hintergrund des gestrigen Blogs lesen. Wir stellen uns der Frage nach Globalisierung. Es wurde sehr deutlich gesagt, dass besonders die Europäer mit ihren Konsumverhalten die Art und Weise der Produktion mitbestimmen!

Wenn wir also global Denken wollen, müssen wir auch global handeln - auch in Kleinmachnow. Das haben wir gelernt.

Den Abend verbrachten in der Mission Barigüi. Wir wurde zu einer Andacht eingeladen. Es war unsere erste Begegnung in der Favela.

Der elfte Tag





Unser Programm begann heute an unterschiedlichen Orten. Unsere Gasgeber hatten an ihre jeweiligen Arbeitsstellen geladen. So war es möglich Volvo und Siemens, Aker, eine Mediendesign-Firma, eine Pralinenherstellung und manches mehr zu sehen. Das eröffnet den zweiten Aspekt unserer Fahrt. Neben dem gemeinsamen Kunstprojekt wollen wir, unter dem Stichwort: Globalisierung, einigen Fragen und Vergleichsmöglichkeiten nachgehen. So sind die kommenden Tage im Zusammenhang zu sehen. Wir werden eine ökologische und Transfair-Initiative besuchen, wir sind in der Landesregierung von Parana verabredet und werden eine Betriebsführung bei einem der weltweitgrößten Unternehmen: Kraft haben.


Unter welchen Umständen lebst und arbeitest du? Kann ökologisches Denken und Faires Handeln wirklich etwas bewirken. Was kann eine Landesregierung gegen Hunger, Armut und für Bildung, ... , leisten? Wie agieren die so genannten Globalplayer? Diese und änhliche Fragen werden uns in der kommenden Zeit genügend Gesprächsstoff geben.


Für Alex, Meike und Martin begann derTag noch etwas anders. Wir waren erneut im Colegio Martinus verabredet. Wir trafen dort zwei Lehrer. In der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow, entstand die Idee und der Wunsch nach einer Schulpartnerschaft. Das heutige Gespräch verlief in einer unglaublich guten Atmosphäre. Die Lehrer griffen unseren Gedanken sofort mit Freude auf. Wir sind erneut in der Schule verabredet um weitere Einzelheiten zu klären.


Der Abend war dann geprägt vor einer Runde Bowling

Montag, 20. Oktober 2008

Der zehnte Tag





Heute waren wir in der Evangelischen Schule, COLEGIO MARTINUS. Nach einer kurzen Schultour gab es die Gelegenheit in verschiedene Klassen zu gehen und etwas mit den Schülern zu reden.


Das muss man sich dann so vorstellen:

Wir haben unsere Gruppe geteilt. So standen im "Tafelbereich". Die Schüler / innen waren gebeten uns zu fragen, wir haben geantwortet.


In diese Schule gehen 300 Schüler / innen. Die höheren Jahrgänge kommen Vormittags, die "Grundschule" und Kindergarten am Nachmittag.

Insgesamt arbeiten 30 Lehrer / innen an derSchule.


Vieles kam uns sehr vertraut vor. Erstaunlich fand ich die Fragen der Kinder. Die Fragen waren oft sehr speziell. So wurden Fragen nach gesellschaftlichen Problemen in Deutschland, dem staatliche System, der Organisation der Kirchen ebenso gestellt, wie nach Kultur, Lieblingsplätzen und wie kalt sich der Schnee anfühlt.


Es war sehr spannend. Der Schulbesuch ist auch deshalb wichtig, weil es die Idee einer Schulpartnerschaft zwischen den Evangelischen Schulen Kleinmachnow und Curitiba gibt. Dieser Frage werden wir morgen weiter nachgehen.

Der neunte Tag





Der heutige Tag hatte wieder eine Besonderheit zu bieten. Jeden Sonntag ist Markt in der Altstadt von Curitiba. Unsere Gastgeber wollten uns dieses Erlebnis zu Gute kommen lassen. So viele Stände mit Besonderheiten. Handwerk neben Trödel, Pullover neben getrocknetem Obst, Bilder neben Anziehsachen, Schmuck neben Zuckerrohrsaft. Mehr als zwei Stunden bummelten wir über die riesig erscheinende Marktfläche.


Während des Mittagessens konnten wir uns dann auch davon überzeugen, dass Fußballfans auf der ganzen Welt gleich sind. Sie laufen singend, tanzend und im Rhythmus springend durch die Straßen der Stadt.


Am Nachmittag wurde zum Volleyball in die Martinus-Schule geladen. Die Junge Gemeinde hier, einige Engagierte aus der Mission Barigüi, einige Jugendliche aus der Favela und wir bildeten drei Mannschaften und spielten miteinander.


Außerdem treffen wir hier viele sehr bedeutende und wichtige Menschen. So haben wir den Chef des deutschen Generalkonsulats in Curitiba kennengelernt. Auch wurde uns beim Volleyball ein leitender Angestellter der Landesregierung von Parana vorgestellt. Letzterer hat uns eingeladen. Er will uns gerne Ideen und Programme gegen Arbeitslosigkeit, gegen Hunger und Armut und für Schulbildung im Staat Parana erklären.


So kommen viel Puzzelstücke zusammen. Die Zeit hier wird immer intensiver und wichtiger

Sonntag, 19. Oktober 2008

Der achte Tag





Kinder, wie Zeit vergeht. Mit diesen Gedanken sind wir heute zusammengekommen. Ist es wirklich schon eine Woche her, dass wir hier ankamen?


Dafür wurde uns etwas ganz besonders großartiges geboten.


Es stand die Fahrt nach Morretes an. Wir fahren mit einem kleinen Bus aus Curitiba, dann die Straße mit dem Namen Graciosa. Der Weg führt uns in den Regenwald. Mit mehren Stopps für Kaffee und Foto kommen an einem absolut noblen Erholungspunkt -Santuario Nhundiaquara-an.


Nur schade, dass das Wetter nicht mitspielt.


Am Abend treffen wir auf die Junge Gemeinde in Curitiba und arbeiten am Kunstprojekt weiter. Es ist das erste Mal, dass sich beide Gruppen über den Text aus dem Markusevangelium austauschen. In kurzen Feedbacks wird das als sehr gelungen und wichtig geschildert. Es begegnen sich zwei unterschiedliche Glaubensauffassungen. Mit Freude hat Martin festgestellt, dass auch den Brasilianern ein Abend nicht ausreicht, und, dass sie es ebenfalls gut und wichtig fanden.
Dann ist noch Zeitumstellung, also eine Stunde weniger schlafen.